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Meditation Diaries

Aktualisiert: vor 5 Tagen

Liebe Freunde, willkommen zu unserem Meditationsabend.


Wir haben jetzt, in all unseren vorherigen Treffen, die Meditation auf den Atem kennengelernt und gemeinsam praktiziert. Diese Methode Achtsamkeit und Gewahrsein zu üben, werden wir auch weiterhin beibehalten, als die Hauptübung unserer Treffen. Das ist also unsere Basis für die Praxis der Vier Grundlage der Achtsamkeit.

Nachdem wir diese Basis nun etabliert haben, kommen wir zu erster Grundlage der Achtsamkeit, nämlich die auf den Körper. Wie wird diese praktiziert? Glaubt es oder nicht, aber wir befinden uns bereits ein gutes Stück in dieser Übung, den Meditation auf den Atem und die korrekte Körperhaltung bei der Meditation, die wir auch schon zusammen gesehen haben, ist der erste Schritt in diese Richtung. Denn beide, Atem und Haltung beziehen sich auf den Körper.

Es gilt jetzt also diese natürliche und achtsame Präsenz auf weitere Aspekte unseres physischen Seins zu übertragen. Das Buddhistische Sutra der Achtsamkeit spricht von vier physischen Aktivitäten: Stehen, Gehen, Sitzen und Liegen. Das ist natürlich eine sehr kurze Liste, jedoch fast es schon sehr viel zusammen. Andere Aspekte sind natürlich auch ein Teil davon, wie Essen zum Beispiel, usw. Im Grunde geht es um jede Handlung oder Aktivität, die unseren Körper miteinbezieht.

Hier ist es wichtig zu verstehen, dass wir durch diese Achtsamkeit auf den Körper, uns nicht an physische Empfindungen klammern von „Wie fühlt sich mein linkes Knie an?“ oder ähnliches. Es geht bei dieser Praxis nicht um Gefühle oder Empfindungen, sondern um eine direktes und unkompliziertes In-Kontakt-Sein mit dem, was unser Körper gerade macht. Genauso wie wir wissen, dass wir gerade sitzen, ohne uns damit zu identifizieren oder es zu über-analysieren. Genau das gleiche tuen wir auch in anderen Aspekten, wie Gehen usw.


Auf diese Weise geben wir unserer Achtsamkeit eine weitere Stütze, die es benutzen kann, um Präsent und Gegenwärtigkeit zu üben und zu vertiefen. Es ist mir bewusst das ich gehen, es ist mir bewusst das ich sitze und es ist mit bewusst das ich stehe. Viel komplizierter als das ist es nicht: ein ganzes und komplettes Erleben des jeweiligen Zustands unseres Körpers und das Immer-Wieder-Zurückbringen unserer Achtsamkeit zu den physischen Aspekten unseres Lebens.








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